Jeder Chef wünscht sich engagierte und loyale Mitarbeiter. Richtig gute Leute zu finden, ist allerdings nicht immer einfach – und sie dauerhaft zu halten, noch viel schwerer. Deshalb ist es so wichtig, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Genau hier kommen Fringe Benefits, also freiwillige betriebliche Zusatzleistungen, ins Spiel.

Weil Geld eben nicht alles ist, sondern sich Menschen an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen wollen, greifen inzwischen immer mehr große wie kleine Unternehmen auf Benefits zurück. Flexible Arbeitszeiten liegen dabei in der Beliebtheit ganz weit vorn, so das Ergebnis der Studie „JobTrends 2017“ von Kienbaum und dem Staufenbiel Institut. 91 Prozent der befragten Unternehmen versuchen damit zu punkten. Auf Platz zwei folgt die betriebliche Altersvorsorge mit 81 Prozent, Platz drei geht ans Homeoffice. Firmenhandys und ein erfolgsabhängiger Bonus sind ebenfalls beliebte Zusatzleistungen.

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Innovative Fringe Benefits der US-Giganten

In den USA ist alles bigger, better, stronger. Hauseigene Bowling-Bahn, Wäscheservice oder regelmäßige Sabbaticals? Gibt es alles. Auch Bio-Lieferservice, Freiflüge oder Baby-Partys stehen hoch im Kurs. Mit Sicherheit sind nicht alle Ideen eins zu eins auf Deutschland, Österreich oder die Schweiz übertragbar. Aber eine nette Inspirationsquelle sind die US-Giganten wie Google, Yahoo oder Facebook allemal.

Die innovativsten Mitarbeiter Benefits jetzt in unseren Top 5:

Freizeitspaß bei Google

Suchmaschinen-Riese Google setzt auf rundum gesunde Mitarbeiter: An einigen Standorten kann man sich sowohl medizinisch durchchecken als auch mit Massagen oder Chiropraktik umsorgen lassen. Fitnesscenter gehören zur Grundausstattung. Am Hauptsitz in Mountain View gibt es außerdem Basketball-Plätze und eine Bowling-Bahn. Eigene Snackbars und Kantinen haben ständig geöffnet, mit leckerem und gesundem Essen – alles natürlich kostenlos. Freitags gibt es sogar Bier und Wein. Wer es nach der Arbeit nicht mehr in die Reinigung schafft, findet direkt auf dem Gelände einen Waschsalon. Zusätzlich bietet Google ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm, das von Sprach- über Kochkursen bis zum Gitarrenunterricht reicht. Frauen, die gerade entbunden haben, bekommen fast ein halbes Jahr Urlaub, Väter bis zu 12 Wochen. Und wenn ein Mitarbeiter stirbt, erhält der Ehepartner weitere zehn Jahre 50 Prozent des Gehalts ausbezahlt.

Gutes tun bei Twitter

Wer auf Impro-Theater, Akkupunktur und eine riesige Dachterrasse steht, ist bei Twitter goldrichtig. All das nämlich bietet der Hauptsitz in San Francisco seinen Mitarbeitern. Obendrauf gibt es gratis Mahlzeiten samt Wein, Bier oder Kombucha. Twitter bietet seinen Angestellten außerdem medizinische und zahnmedizinische Komplett-Versorgung, bezahlten Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub sowie gratis Massagen und Fitnesskurse. Auch Reinigung und Wäschereiservice werden übernommen. Zweimal jährlich steht ein sozialer Tag auf dem Programm: Die Mitarbeiter können aus einer Reihe von Projekten auswählen, die von lokalen Non-Profit-Organisationen auf die Beine gestellt werden. Dazu gehören Mittagessen in Obdachlosenheimen genauso wie schnelle Internetverbindungen für die Nachbarschaft.

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Baby-Cash bei Facebook

Kostenlose Mahlzeiten, medizinischer Rundum-Service, Zulagen für Wellness und Fitness – das gehört im Silicon Valley beinahe zum guten Ton. Natürlich auch bei Facebook. Der Konzern bietet seinen Angestellten darüber hinaus Friseur und Reinigung vor Ort, einen Parkservice samt kostenloser Ladestation für Elektroautos und für alle Biker eine eigene Fahrradwerkstatt. Besonders stark fördert Facebook junge Familien: Frischgebackene Mütter und Väter werden vier Monate freigestellt (bei vollem Gehalt), obendrauf gibt es 4.000 USD „Baby-Cash“. Und wer Eizellen einfrieren lassen möchte oder sich um eine Adoption kümmert, erhält ebenfalls finanzielle Unterstützung. Denn der Konzern möchte, dass Frauen sich nicht länger zwischen Kindern und Karriere entscheiden müssen.

Büro-Shuttle bei Yahoo

Auch Yahoo lässt sich nicht lumpen, um die eigenen Angestellten zufriedenzustellen. Alle Mitarbeiter sind kranken- sowie unfallversichert und können jährlich zu einem kostenlosen Gesundheits-Check-up. In den firmeneigenen Fitness-Centern stehen neben Klassikern wie Yoga und Pilates auch Golfkurse auf dem Programm. Wer ein Kind bekommt, kann Elternzeit nehmen, Baby-Party bei Yahoo inklusive. Sind die Kleinen dann größer, kommen sie in die hauseigene Kindertagesstätte. Ein weiterer Pluspunkt ist der Firmentransport von der Wohnung zum Büro und abends zurück. Sogar für die Freizeitgestaltung ist gesorgt: Mitarbeiter erhalten satte Rabatte auf Freizeitparks oder Kurzurlaube.

Hitzefrei bei Basecamp

Auch das Tech-Unternehmen Basecamp setzt auf glückliche Angestellte. Die Mitarbeiter erhalten einen Zuschuss zur Community Supported Agriculture (CSA), die lokales Bio-Obst und Gemüse direkt nach Hause liefert. Ein monatlicher Massagezuschuss sowie ein Budget für Sportkurse wie Yoga oder Spinning, Personal Trainer oder neues Sportoutfit gibt es außerdem. In Chicago, dem Standort von Basecamp, kann es im Sommer ganz schön warm werden. Deswegen arbeitet man in den heißen Monaten einfach weniger – die Gründer haben von Mai bis August die Vier-Tage-Woche ausgerufen. Alle drei Jahre können die Angestellten außerdem 30 Tage Urlaub am Stück nehmen. Ein Mini-Sabbatical für alle.

Und bei uns? Mitarbeiter Benefits in Deutschland

Dass ausgefallene Fringe Benefits auch hierzulande en vouge sind, beweist der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick. Er steht auf Platz eins des Capital-Rankings „Beste Benefits der deutschen Wirtschaft“. Biosäfte und Bioobst gibt es hier für Mitarbeiter gratis. Hausintern werden Massagen sowie ein jährlicher Gesundheitstag angeboten. Das Unternehmen bietet Rabatte für Schwimmbäder und Fitnessstudios, einen Zuschuss fürs Dienstfahrrad und den öffentlichen Nahverkehr. Zudem verfügt Lichtblick über eine Flotte an Elektroautos, -rollern und -rädern, die die Angestellten auch privat nutzen können. Neben 30 Urlaubstagen im Jahr haben alle Anspruch auf ein dreimonatiges, bezuschusstes Sabbatical – nach 36 Monaten Betriebszugehörigkeit.

Lunchit App: Lecker Essen für alle

Schön und gut, doch für Ihr Unternehmen ist das leider nicht machbar? Für diejenigen, die nicht ganz so viel Aufwand oder Budget ins Verwöhnprogramm ihrer Mitarbeiter stecken können, ist das Mittagessen eine beliebte Maßnahme, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Flexible Essenszuschüsse, einzulösen in naheliegenden Lieblings-Restaurants, sind eine zeitgemäße digitale Lösung. Nutzen Sie diese steuerfreie bzw. steueroptimierte Möglichkeit ganz einfach mit der Lunchit App.

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Autorin: Ruth Wiebusch